NURSING HOME

TIMELKAM, A

collaboration work with Felix Silbermayr + sglw Architekten - 2009/10

Competition 2009

 

Collaboration with: Felix Silbermayr & sglw Architekten

 

Client: sglw Architekten, Vienna, A

 

Prinzip

 

> Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit durch klare und leichte architektonische

Sprache des neuen Alten – und Pflegeheims mit kompakten und einfachen Baukörpern.

> Übersichtliches, durchlässiges Erdgeschoß mit attraktiver, transparenter

Eingangs- und Verteilzone.

> Kurze Wege zwischen den einzelnen Bereichen und innerhalb der Wohnbereiche.

> Übersichtlichkeit der Erschließungs- und Aufenthaltszonen.

> In den Wohnbereichen Tageslichtbezug, abwechslungsreiche und differenzierte Gänge

und Wege mit differenzierten Blickbeziehungen (Natur, öffentlicher Raum) und Schaffung von Außenbezügen

> Unterteilung der Wohnbereiche in Wohngruppen mit eigenem Wohnzimmer. Diese kleinen Einheiten bieten Vertrautheit und Überschaubarkeit.

> Herstellen von räumlichen Beziehungen, horizontale und vertikale Sichtverbindungen

der Wohnbereiche untereinander durch zentrales Atrium.

> Maßnahmen zur Identitätsstiftung Orientierbarkeit und zum passiven

Beobachten. Farb- und Lichtinszenierungen, etc.

> Abwechslungsreiche Blickbeziehungen von den Zimmern und zu den Allgemeinflächen

 

project site
project site

 

Städtebauliches Konzept

 

> Z-förmiger Baukörper mit zwei Obergeschossen sorgt im Dialog zur umgebenden Bebauung für differenzierte, maßstäbliche Aussenräume entsprechend den verschiedenen Nutzungsanforderungen.

> Attraktiver Vorplatzbereich als Endpunkt und Verbindung zum Stadtgefüge über die Ziehrerstrasse, als Vorfahrt für Individual – und Lieferverkehr.

> Intensiv als Parklandschaft gestalteter Garten mit den verschiedenen Nutzungen zugeordneten Freibereichen sorgt für Ruhe und Rückzugsmöglichkeiten im nördlichen Teil des Gründstücks

> Im Zentrum offenes, großzügiges, übersichtliches Erdgeschoss mit Außenbezug zu den

differenzierten Freiflächen, zu öffentlichen und intimen Bereichen

 

 

Grundsätzliches Raumkonzept

 

ERDGESCHOSS

> Anordnung öffentlicher Funktionen (Eingangshalle, Cafe, Andachtsraum, Mehrzwecksaal) um zentrales überdachtes Atrium.

> Bezug zur Öffentlichkeit über am Vorplatz gelegenen Funktionen wie Friseur und Cafe mit vorgelagerter Terrasse.

> Ruhe und Verweilen im Grün auf den parkseitig gelegenen Terrassen, eindeutige Zuordnung der einzelnen Freibereiche für Kindergarten, Krabbelstube und Pflegeheim. Differenzierte Bereiche im Pflegegarten wie Sitzbereiche, Therapiegarten, Streuobstwiese sorgen für Abwechslung und machen den Wechsel der Jahreszeiten für Bewohner erlebbar

> Klare Trennung der Haupteingangszone von Ver- und Entsorgungsbereichen.

 

OBERGESCHOSSE WOHNBEREICHE

> Zentrale Erschließung der Obergeschosse. Pflegearbeitsplatz gegenüber der Haupterschließung.

> Klare Zonierung der Bereiche: halböffentlicher Aufenthalts- und Essbereich, halbprivater Bereich mit Wohnzimmer und Sitznischen, privater Bereich

> Die Wohnbereiche sind in drei Wohngruppen, dem Wohngemeinschaftsprinzip folgend,

aufgeteilt und jeweils um den halböffentlichen Bereich gruppiert.

> Einschnitte mit vorgelagerten Loggien, Gemeinschaftsloggien vor den Essbereichen schaffen Tageslicht- und Außenbezug.

 

 

 

 

Architektur und Konstruktion

 

> Die Architektonische Sprache des neuen Alten – und Pflegeheims ist klar und leicht.

> Die Gestaltung soll, abgesehen von der Gewährleistung der Pflege durch die Organisation

des Baukörpers, klar strukturierte Innen- und Außenräume schaffen.

> Die Fassaden sind gekennzeichnet durch die Ablesbarkeit der einzelnen Bereiche: Die Bewohnerzimmer mit Französischen Fenstern mit Restsockel, die halbprivaten und halböffentlichen Bereiche mit vorgelagerten Loggien / Terrassen mit grosszügiger  Verglasung und Transparenz.

Die Erdgeschosszone ist entsprechend der Nutzung transparent oder opak  und teilweise gegenüber den Obergeschossen zurückgesetzt.

> Das Gebäude ist als Scheibenbau konstruiert und im Erdgeschoss in Stützen aufgelöst.

> Die Fassade ist in den Obergeschossen hinterlüftet konzipiert, im Erdgeschoss als Elementfassade; generell ist ein außssenliegender Sonnenschutz vorgesehen

> Der kompakte und einfache Baukörper gewährleistet günstige Gesamtbaukosten sowie geringe Betriebs- und Erhaltungskosten.

 

conceptual diagrams
conceptual diagrams
living module
living module
groundplans / siteplan
groundplans / siteplan
sections / elevation
sections / elevation